Feuer übt gerade auf Kinder eine elementare, ja fast magische, Faszination aus. Besonders gefährdet sind dabei die Kleinsten und Jüngsten unserer Gesellschaft. Denn der sorglose und

unerfahrene Umgang mit Feuer führt jedes Jahr aufs Neue zu unzähligen Verletzungen, Bränden und Sachschäden. Die Feuerwehren sind daher bereits seit vielen Jahren in der Brand- und Katastrophenschutzerziehung aktiv. So nun auch in der Neuen Mittelschule Ehrenhausen mit dem Projekt „Gemeinsam. Sicher. Feuerwehr“, welches der Landesfeuerwehrverband Steiermark in Kooperation mit dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband betreibt. Dabei sollen Kinder wie auch Jugendliche verstehen lernen, wo überall Gefahren im Alltag lauern, wie vielfältig sie sind und wie sie sich und andere davor schützen können. (Text: http://www.gemeinsam-sicher-feuerwehr.at)

Zu diesem Anlass wurde der Montag und Dienstag in der letzten Schulwoche der NMS Ehrenhausen für die Schüler der ersten bis vierten Klassen zur heißen Zone erklärt. Brandinspektor Daniel Petrowitsch, selbst Ausbilder an der Feuerwehr und Zivilschutzschule Steiermark sowie Feuerwehrmann in Ratsch an der Weinstraße und Ehrenhausen an der Weinstraße, vermittelte 120 Kindern das richtige Verhalten in der Entstehungsbrandbekämpfung. Aufgeteilt in 6 Gruppen mit jeweils 20 Kindern wurden 6 Durchgänge absolviert. Von der 1. bis zur 4. Schulstufe wurde das Lernziel gesteigert und intensiviert.

Zu Beginn wurden theoretisch im Klassenzimmer folgende Themenbereiche erklärt; Grundlagen der Verbrennung, Verbrennungsdreieck, Löschmittel, richtig Löschen, Brandklassen, Umgang mit tragbaren Feuerlöschern, Gefahren im Haushalt, Alarmierung der Feuerwehr sowie die Evakuierung aus dem Schulgebäude. Von spielerisch bis wissenschaftlich wurden die Einzelheiten anhand von Zeichnungen erklärt und mit Laborversuchen vorgeführt. Bei den praktischen Versuchen wurden die Kinder aktiv eingebunden und durften sogar im Klassenzimmer ein kleines Feuer löschen.

Ausgelöst vom Feuer, wurden die Kinder geordnet aus dem Klassenzimmer ins Freie evakuiert und es wurde mit dem Praxisteil begonnen. Unterstütz vom Steirischen Zivilschutzverband wurde mit speziellen Equipment (Brandschutzanhänger) eine Übungsanlage aufgebaut und betrieben. Dabei wurden folgende Themen praktisch umgesetzt; tragbare Feuerlöscher aktivieren, Feststoffbrand löschen, Simulierung Spraydosenzerknall und Simulierung Fettbrand. Jedes Kind hat dabei erfolgreich einen Brand mit einem Nasslöscher und einem Pulverlöscher gelöscht. Die großen Gefahren von Spraydosen im Feuer und falschem Löschmittel bei Fettbrand wurden staunend beobachtet und verinnerlicht. Eine kurze Zusammenfassung rundete das Programm ab und wurde mit der Verabschiedung in einen schönen Sommerurlaub beendet.

Ein großer Dank an die Direktion der NMS Ehrenhausen Herr SR Dipl.-Päd. Karl Reger für die Bereitschaft den Kindern diese Schulung zu ermöglichen. Nur durch persönliche Erfahrung in Schulungssituationen werden präventiv Gefahren im Umgang mit Feuer abgewehrt und minimiert. Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Kinder für die tolle aktive Mitarbeit und den gemeinsamen Spaß an der Schulung.

Unter dem Motto; „Gemeinsam. Sicher. Feuerwehr“ wurden Schulungen im Kindergarten Ratsch, der VS Ratsch, der VS Zwaring-Pöls und in der NMS Ehrenhausen von mir durchgeführt. (Text und Bilder: BI Daniel Petrowitsch)

 

 

 

 

Herzlich Willkommen

 

Weber Martin

Als Präsident des Steirischen Zivilschutzverbandes freue ich mich, Sie auf unserer Website begrüßen zu dürfen.

 
BR Bgm. Martin Weber
Präsident des STZSV

 

 


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