Unter dem Motto „Sicherheit gemeinsam gestalten“ präsentierte Innenminister Wolfgang Sobotka am 4. Oktober 2016 in Graz die Initiative „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“.

Sicherheitsbotschafterin der Initiative ist die Fernsehmoderatorin Christa Kummer.

„GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ sei eine Neuausrichtung der gesamten Polizei in Österreich, sagte Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka bei der Präsentation der Initiative am 4. Oktober 2016 in Graz. „Polizistinnen und Polizisten sollen gemeinsam mit den Sicherheitspartnern Lösungen für bestehende oder befürchtete Probleme finden.“ Sicherheitsbotschafterin der Initiative ist die Fernsehmoderatorin Dr. Christa Kummer.

Bürgerbeteiligung und Bürgernähe könne nur gelebt werden, wenn die Polizistinnen und Polizisten in eigener Verantwortung entscheiden können, wie Probleme mit Sicherheitspartnern gelöst werden können, sagte der Innenminister. „Mit der Initiative sollen österreichweit einheitliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die sicherstellen, dass der Polizist in Güssing genau so arbeiten kann wie sein Kollege in Linz oder Vorarlberg.“

„Viele Menschen in Österreich haben momentan Angst“, sagte der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler. „Die Polizei wird sich mit ‚Gemeinsam sicher in Österreich‘ künftig vermehrt um diese Ängste kümmern. Sie wird die Menschen zur aktiven Mitgestaltung an der Sicherheit in ihrem Lebensumfeld einladen. Das reduziert Ängste und erhöht das Sicherheitsgefühl.“

Sicherheitspartnerschaft

Das Projekt „Sicherheitspartnerschaft“ im Rahmen von „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ fördert Netzwerke, in denen Polizei und Bevölkerung die Sicherheit in ihrem Umfeld gemeinsam gestalten. „Dieses Projekt soll gewährleisten, dass die Polizei als Ansprechpartner für Sicherheitsfragen der Menschen genutzt wird. Weiters sollen die Menschen die Möglichkeit bekommen, an Sicherheitslösungen mitzuwirken, sowie dass Sicherheit aus der Zusammenarbeit aller Betroffenen und Zuständigen entsteht“, sagte der Innenminister.

Pilotprojekte mit wissenschaftlicher Begleitung

„GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ startete im April 2016 mit Pilotprojekten in den  Bezirken Schärding in Oberösterreich und Mödling in Niederösterreich sowie in den Städten Eisenstadt und Graz (Stadtbezirke Eggenberg, Lend und Innere Stadt). Seit August 2016 läuft der Probebetrieb auch in acht Wiener Gemeindebezirken.

Die Pilotprojekte werden in Zusammenarbeit mit der FH Wiener Neustadt und unter Mitwirkung des Project Office im Bundeskriminalamt wissenschaftlich evaluiert. 250 Polizeischülerinnen und -schüler befragen darüber hinaus Bürgerinnen und Bürger nach dem aktuellen Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung, ihrem Wunsch nach Einbindung sowie ihrer Erwartungshaltung an die Polizei. Als dritte Maßnahme erfolgt von der Universität Wien eine mehrjährige Wirkungsmessung von „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“.

Im Lauf des Jahres 2017 soll die Initiative „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ in ganz Österreich implementiert werden. Ziel ist, dass in jeder Polizeiinspektion mindestens ein Bediensteter für die Vernetzungsarbeit zuständig ist.

Interviewpartner war unter anderem der Abgeordnete zum Bundesrat und Präsident des Steirischen Zivilschutzverbandes, Hr. Bgm. Martin Weber. Zivilschutz geht uns alle an. Auf der Homepage des Steirischen Zivilschutzverbandes steht ganz oben:

„Wir Bürger – das stärkste Glied in der Rettungskette“. 

 

Herzlich Willkommen

 

Weber Martin

Als Präsident des Steirischen Zivilschutzverbandes freue ich mich, Sie auf unserer Website begrüßen zu dürfen.

 
BR Bgm. Martin Weber
Präsident des STZSV

 

 


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